„Qualität ist, wenn der Kunde zurück kommt und nicht das Produkt"

Aber:
Die angespannte wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen und der Druck der Mitbewerber zwingen die Unternehmen gnadenlos, Kostensenkungsmaßnahmen umzusetzen.

• Da wird schon mal auf preiswertere Anbieter zurück gegriffen, auch wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt,
• da werden Angebote abgegeben, die das Unternehmen in der vereinbarten Qualität zu den vereinbarten Preisen gar nicht halten kann,....

Die qualitätsbezogenen Kosten (Prüfkosten, Fehlerkosten, Kosten für vorbeugendes Qualitätsmanagement) in den Unternehmen sind in ihrer Höhe häufig unbekannt. Im Durchschnitt liegen sie bei bis zu 20% des Umsatzes.
Vor allem die hohen Kosten

• der Fertigung an den „Toleranzgrenzen",
• nichtqualitätsgerechter Lieferanten,.....

gefährden die Existenz vieler Unternehmen.

Generell gilt:
Qualität kann man nicht erprüfen, man muss sie entwickeln, konstruieren, einkaufen, fertigen,......

Zum Verständnis dieser Problematik trägt das Wissen über:

• das Prinzip der „Zehnerkostenregel" - die hohen Kosten und die Folgen, wenn Qualitätsprobleme nicht zum frühesten möglichen Zeitpunkt behoben werden und daraus resultierend das „Problem unzufriedener Kunde"
• die Folgen fehlerhafter Produkte - der Kunde hat ein Recht auf die vereinbarte Qualität (fordert Gewährleistung)
• Methoden zur Auswahl qualitätsgerechter Lieferanten
• Reduzieren des Prüfaufwandes ohne Verletzten der Kontrollpflicht
• Warum das Ausschöpfen der Toleranzgrenzen die „teuerste" Fertigungsmethode ist. Was bedeutet es, die von der Konstruktion erlaubten Toleranzgrenzen vollständig auszuschöpfen?

bei.

Titelbildbreit