Wir gehen davon aus, dass Fehler Chancen sind. Fehler geben uns die Chance, die Ursachen der Fehler zu finden und damit die Fehler selbst dauerhaft zu beseitigen.

Wir können aber auch nichts tun, dann wird der Fehler erneut auftreten.

 

Konfuzius (551-479 v.Chr.) sagte dazu:
Wer einen Fehler gemacht hat und die Ursachen nicht beseitigt, hat schon einen zweiten Fehler gemacht.

 

Wir setzen Qualitätswerkzeuge ein, um belastbare Fakten zu erhalten. Diese Fakten können wir dann bewerten, Prioritäten setzen und über Maßnahmen zur Problembeseitigung nachdenken.

Bei den Werkzeugen unterscheiden wir in: 

    • Werkzeuge zur Fehlererfassung (Strichliste, Histogramm und Qualitätsregelkarte) und Werkzeuge zur Fehleranalyse (Pareto, Ishikawa, Korrelationsdiagramm, Brainstorming) und in sog. 
    • Managementwerkzeuge zur Datenanalyse (Affinitäts- und Relationendiagramm),
    • Managementwerkzeuge zur Lösungsfindung (Portfolio, Baum- und Matrixdiagramm) und 
    • Managementwerkzeuge zur Lösungsumsetzung (Netz- und Problementscheidungsplan).

Die Fehlerursachenanalyse gehört zu den wesentlichsten Werkzeugen der Unternehmensführung. Hier werden Fehler und deren Ursachen erfasst und einer statistischen Auswertung zugeführt.

Wichtig bei der Beschreibung von Fehlern ist das Beantworten folgender Fragen:

    • Ist es ein „echtes“ Problem?
    • Wie oft tritt es auf?
    • Wo tritt es auf?
    • Seit wann tritt dieses Problem auf?
    • Was haben wir verändert, das dieses Problem entstanden sein könnte?
    • Warum haben wir es verändert?

 

Probleme lösen kann nur der, der die Ursachen kennt. Die 5-W-Methode ist ein gutes Hilfsmittel zum Auffinden der wahren Ursache. Sie führt letztendlich dazu, dass Fehler in letzter Konsequenz auf Managemententscheidungen zurückzuführen sind. 

Die Kenntnis der Managementwerkzeuge führt dann dazu, Lösungen zu finden und umzusetzen.

Die Werkzeuge werden an konkreten betrieblichen Fragestellungen trainiert.

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